Psychotherapeutisches Propädeutikum

 

Zurzeit absolviere ich das Psychotherapeutische Propädeutikum an der Universität Wien. Es ist der erste Teil einer zweiphasigen Ausbildung zur Psychotherapeutin und setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen. Der theoretische Teil vermittelt unter anderem die vier großen Psychotherapieschulen, psychologische Diagnostik, psychologische Interventionsformen, Psychopharmakologie, Ethik und rechtliche Rahmenbedingungen. Im Rahmen der praktischen Ausbildung absolviere ich ein psychosoziales Praktikum. Dem Psychotherapeutischen Propädeutikum folgt das Fachspezifikum, in dem ich mir eine spezielle Methode aneigne und den Beruf als Psychotherapeutin offiziell ausüben kann.

Einen Psychotherapeuten können Sie in Anspruch nehmen, wenn Sie sich entfalten und ihre Fähigkeiten bestmöglich nutzen wollen. Aber auch wenn Sie das Gefühl haben, sich mit eigenen Mitteln und Möglichkeiten nicht mehr selbst helfen zu können oder in Ihrer persönlichen Entwicklung in negativen Situationen steckenzubleiben, kann eine Psychotherapie eine gute Unterstützung sein. Wie die Therapie verläuft, ist abhängig vom Verhältnis zwischen meiner Patienten und mir.

 

Übersicht über die anerkannten Psychotherapiemethoden

 

Aus der historischen Entwicklung der psychotherapeutischen Methoden heraus lassen sich die folgenden vier großen methodischen Ausrichtungen benennen:

 

Tiefenpsychologisch-psychodynamische Orientierung
(Schwerpunkte: Unbewusstes, Übertragung/Gegenübertragung)

  • psychoanalytische Methoden
    1. Analytische Psychologie
    2. Gruppenpsychologie
    3. Individualpsychologie
    4. Psychoanalyse/Psychoanalytische Psychotherapie
    5. Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie
  • tiefenpsychologisch fundierte Methoden
    1. Autogene Psychotherapie
    2. Daseinsanalyse
    3. Dynamische Gruppenpsychotherapie
    4. Hypnosepsychotherapie
    5. Katathym Imaginative Psychotherapie
    6. Konzentrative Bewegungstherapie
    7. Transaktionsanalytische Psychotherapie

 

Humanistisch – existenzielle Orientierung
(Schwerpunkte: Grundlagen im Sinne der Existenzphilosophie und Humanistischen Psychologie)

Diese Orientierung wird eingeteilt in:

  1. Existenzanalyse
  2. Existenzanalyse und Logotherapie
  3. Gestalttheoretische Psychotherapie
  4. Integrative Gestalttherapie
  5. Integrative Therapie
  6. Klientenzentrierte Psychotherapie
  7. Personenzentrierte Psychotherapie
  8. Psychodrama

 

Systemische Orientierung
(Schwerpunkte: Systemtheorien, Konstruktivismus)

  1. Systemische Familientherapie
  2. Neurolinguistische Psychotherapie

 

 

Verhaltenstherapeutische Orientierung
(Schwerpunkt: Empirische Verhaltenspsychologie)

 

  1. Verhaltenstherapie